Wandertag

 

Und, wer war schuld?

Die Kinder, Eltern, Großeltern und Tanten!

 

Nach einer schier endlosen Zeit der Verbote für Spaß, Spiel und Tollerei warteten wir sehnsüchtig auf unseren Wandertag. Nachdem uns die düsteren Wettervorhersagen für unseren Ausflug schon fast nichtmehr daran glauben ließen, der Wettergott schließlich doch Mitleid mit uns hatte, machten wir uns am 21. April um acht Uhr voller Hoffnung auf einen angenehmen Vormittag auf den Weg. Aber, was soll ich sagen – unsere Erwartungen wurden nicht erfüllt. Nein, sie überstiegen in hohem Maße das, womit wir ursprünglich gerechnet hatten. Der Tag stellte sich als DAS Highlight des heurigen Schuljahres heraus. Ein großartiges Ereignis jagte das nächste. Wir lernten auf unserer „Reise“ Hasen, Meerschweinchen, Hunde, Tauben, Schweine, Kühe, Schafe, Ziegen und Hühner kennen. Wir durften nicht nur einen Blick aus sicherer Entfernung auf die Tiere werfen. Nein, wir durften sie im Stall, auf der Weide beim Spielen beobachten und die kleineren Tiere sogar auf den Arm nehmen. Die Kinder quietschten vor Begeisterung, als sich die Ferkel auf der Wiese ein Rennen boten, die Kühe ihnen mit rauer Zunge die Hände leckten, und Schafe um Streicheleinheiten bettelten. Die Begeisterung stand den Kindern ins Gesicht geschrieben, als Buben unserer Klasse eine Ziege melken durften. Und wer war schuld? – Eltern, Großeltern, Tanten und Geschwister. Nicht nur, dass eine beachtliche Schar an Kindern und Erwachsenen den Alltag auf dem Hof stören und beobachten durfte. Sie wurde an jeder einzelnen Station auch herzlich empfangen und willkommen geheißen. Bereits vor dem Wandertag wurden Käfige und Ställe voller Vorfreude feinsäuberlich geputzt, kurze Geschichten und Programme sowie Getränke und Leckereien und eine zünftige Jause vorbereitet.

Wir bedanken uns herzlich bei Familie Petra Triebl, Verena Wiedner und Julian, Familie Glatz, Frau Renate Janitsch und Familie Martina Triebl für einen unvergesslichen Wandertag. Schön, dass Sie schuld daran sind, dass wir alle miteinander den Stress und die Sorgen rund um Schule und Lernen vergessen und diese paar Stunden so ausgiebig und intensiv genießen durften.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer Martina, die ihre ganze Familie in die Vorbereitungen der letzten Station eingebunden und uns einen würdigen Abschluss bereitet hat. Neben den Vorbereitungen ihrer Station war sie auch maßgeblich beteiligt an der Planung der „Reiseroute“, der Einhaltung unseres straffen Zeitplans sowie der Straßenregeln und am wichtigsten, am Wohlbefinden zweier Mitschüler. Danke, Martina, dass du nie mit dem Guten zufrieden bist, sondern immer alles noch besser machen willst!

Im Namen der 3. und 4. Stufe bedanke ich mich nochmals recht herzlich bei allen am Gelingen unseres Wandertages Beteiligten.

Ihre Karolina Neuherz